Awareness schon lange kein „Nice-to-have“ mehr
Sensibilisierte Mitarbeiter helfen aktiv bei der Schadensvermeidung
„Wir sind zu klein, um gehackt zu werden.“
Diesen Satz hört man immer noch erstaunlich oft von kleinen Unternehmen.
Die Realität: Gerade Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitenden geraten immer häufiger ins Visier von Cyberkriminellen. Nicht weil sie besonders interessant sind – sondern weil sie leichter anzugreifen sind.
Zwei Beispiele aus der Praxis:
1. Der Paketdienst-Link
Ein Mitarbeiter erhält eine scheinbar harmlose Nachricht: „Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden.“
Ein Klick auf den Link, eine Anmeldung mit den E-Mail-Zugangsdaten – und wenige Minuten später versendet das Firmenpostfach Phishing-Mails an Kunden und Geschäftspartner.
Der eigentliche Schaden entsteht durch den Vertrauensverlust bei Kunden.
2. Die gefälschte Chef-Mail
In einem anderen kleinen Unternehmen erhält eine Mitarbeiterin eine E-Mail vom „Geschäftsführer“ mit der Bitte um eine schnelle Überweisung. Die Nachricht wirkt glaubwürdig: Name, Signatur und Tonfall passen. Nur die Absenderadresse ist minimal verändert.
Als der Fehler auffällt, ist das Geld bereits überwiesen.
Der entscheidende Punkt:
Beide Angriffe hätten wahrscheinlich durch eine kurze Rückfrage verhindert werden können.
Deshalb ist Awareness heute kein „Nice-to-have“ mehr.
Schon kleine Maßnahmen helfen:
- kurze Awareness-Schulungen
- Beispiele aus dem Arbeitsalltag
- klare Meldewege für verdächtige E-Mails
Denn am Ende gilt: Die wichtigste Sicherheitslösung sitzt nicht im Serverraum – sondern vor dem Bildschirm.
Interesse an einer Awareness-Schulung für Ihr Team?
Sprechen Sie uns gerne an.















